Office 365

Dieser Beitrag ist übrigens auch ein Test, Beiträge für meinen Blog mit OneNote zu schreiben.

Meine Notizen mache ich ständig mit OneNote, bin Nutzer eines Office 365-Abonnements und ich benutze auch gern die dort beinhalteten Online-Anwendungen von Office.

Quelle: http://www.microsoft.com/global/en-us/news/publishingimages/ImageGallery/Images/Products/Office/Office365logoOrange_Print.png
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Soweit ich weiß, ist OneNote zwar sowieso kostenlos – auch als Windows App oder unter Android etc. – jedoch nutze ich auch Word online.

Ich bin zwar primär Fan von Linux und habe auf meinem Laptop, das mittlerweile leider wieder weniger zu meinem Hauptarbeitsgerät wird, Ubuntu laufen, jedoch kann ich mit OpenSource-Lösungen im Officebereich à la OpenOffice oder LibreOffice nichts anfangen. Die Möglichkeiten der Formatierung sind im Softwarepaket von Microsoft einfach besser, die Optik und Bequemlichkeit der Nutzung der Programme passt meiner Meinung nach auch besser. Deshalb nutze ich auf meinem Laptop eben die Webversion von Word und OneNote. Klar, ich könnte auch noch Excel und PowerPoint nutzen, aber das brauche ich ehrlich gesagt so selten – das erwähne ich gar nicht..

Outlook wäre vielleicht noch zu erwähnen, das ist ja auch dabei. Von vielen genutzt und geliebt – von mir jedenfalls nicht. Ich muss es leider auf der Arbeit verwenden (Outlook 2010), habe es deshalb auch privat vor einiger Zeit wieder einmal probiert, aber ich komme damit einfach nicht zurecht. In der aktuellen Version etwas besser, ist die Kontaktverwaltung der Version 2010 von der Übersichtlichkeit her meiner Meinung nach relativ bescheiden. Wobei, eigentlich weniger die Kontaktverwaltung, mehr das Umschalten zwischen Mails, Kontaktverwaltung und Kalender. Meh. Zudem finde ich die Möglichkeiten der Sortierung der Mails – entschuldigt meine Wortwahl – für den Arsch. Was bringt es mir, die Nachrichten in Ordnern sortieren zu können? Kleines Beispiel: Mail eines Netzwerkgerätes A, Nachrichtenverkehr darüber mit einem Kollegen B und zusätzlich mit einem Servicedienstleister C. Wo soll ich die Mail sinnvoll reinstecken? In den Ordner zum Gerät A, zum Kollegen B oder zum Dienstleister C? Warum nicht einfach wie bei Gmail, ich kann der Mail verschiedene „Labels“ zuweisen – so finde ich sie unter allen drei? Auch die Suchfunktion ist doch nicht ernsthaft zu gebrauchen – oder bin ich schlichtweg zu blöd dafür? Ich möchte beispielsweise die Mails eines bestimmten Tages sehen, weil ich genau weiß, dass diese an diesem Datum gekommen sein muss. Habe ich das bisher hinbekommen? Nein. Möchte ich eine Mail von einem bestimmten Absender suchen, zeigt er mir auch alle, bei denen dieser Name oder die Adresse im CC-Feld oder Inhalt vorkommt.. Verbesserungsbedürftig. Egal – mich kann Outlook bisher einfach nicht überzeugen. Da setze ich leichter auf die tolle Weblösung von Google, nach Gmail jetzt Inbox – da habe ich wenigstens auf jedem (Desktop-)Gerät dieselbe Oberfläche. Außerdem ist die Integration in Android einfach grandios.

Cloud

Meh. Cloud ist leider unter vielen Bekannten/Kollegen etwas verschrien, weil keiner so richtig weiß, wo die Daten liegen.
Hierzu wird in Kürze übrigens ein extra Beitrag folgen – das braucht das Thema auch..
Jedoch scheint dies für viele das abschreckende Merkmal an dieser Office-Version zu sein, das viele am Kauf hindert. Aber warum? Ernsthaft, diesen Schluss kann ich absolut nicht nachvollziehen. Von wegen „Das mit der Integration der Cloud ist mir unseriös.“ oder ähnliches. Wer die Cloud nicht nutzen möchte, der nutzt sie eben einfach nicht. Ganz einfach. Es gibt auch keinen „Zwang“, wie viele behaupten. Lediglich ein Konto bei Microsoft ist nötig, auf dem das Produkt auch aktiviert wird und über das man sich zwar in Office anmelden muss, um es zu aktivieren, aber deshalb muss man die Cloud noch lange nicht aktiv nutzen.

Kosten

Es ist natürlich ein Office-Paket von Microsoft. Kostenlos werden die das bestimmt nicht hergeben.
Aber dennoch finde ich den Preis von (laut Microsoft) 99 Euro pro Jahr absolut gerechtfertigt. Man muss sich mal überlegen, was da alles dabei ist. Access, Excel, OneNote, Outlook, PowerPoint, Publisher und Word. Für einen Rechner? Nein, für ganze 5!

Klar, das kommt natürlich auch stark auf den Bedarf des einzelnen Nutzer an, bei mir rentiert sich das jedenfalls. Wer schlau ist, holt sich das Jahresabo auch nicht bei Microsoft direkt, sondern über einen anderen Händler, beispielsweise Amazon – da hat es mich zuletzt für Februar 2015 bis Februar 2016 stolze 65 € gekostet. Bei mir rechnet sich das einfach, da ich meinen eigenen Rechner, den meiner Eltern und die zwei Rechner meiner beiden Brüder versorgen kann. Zusätzlich ist Office 365 Mobile auf dem Tablet meiner Mutter installiert und bald vielleicht auch auf meinem, wenn ich mir denn endlich eines kaufe.

Wenn ich mir das also mal durchrechne, pro Computer sind das monatlich ungefähr 1,35 € – muss ich da noch überlegen? Ich könnte ja sogar noch einen Rechner damit versorgen, wenn auf meinem Laptop beispielsweise Windows installiert wäre, dann wären es nur noch 1,08 € pro Rechner pro Monat! Quasi geschenkt, finde ich.

Fazit

Office 365 ist meiner Meinung nach ein unschlagbares Angebot, das ich gerne nutze und dies vermutlich auch die nächsten Jahre. Den Zweck erfüllt es für mich voll und ganz, auch wenn ich nicht den kompletten Umfang nutze.
Wer sich lieber selber ein Bild davon machen möchte, kann sich hier gerne die kostenlose 30-Tage-Testversion holen.

Was sagt ihr dazu? Nutzt ihr es, oder wenn nicht, warum nicht?

About MrFreakYu

Freak, Nerd und ab und zu bloggt er was. Beruflicher Fachidiot - äh, Fachinformatiker. Die viel coolere Bezeichnung der IHK ist "Computer Science Expert - Subject Area: System Integration". Tätig als Netzwerk- und Systemadministrator hat er viel zu wenig Zeit zum Bloggen.
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3 Gedanken zu “Office 365

  1. Also. Nachdem ja nun mein erster Kommentar irgendeinem mysteriösen Fehler zum Opfer fiel, werde ich nun nochmal (in etwas kürzerer Form) nachlegen:

    Was Outlook betrifft kann ich Dir voll zustimmen. Ich habe Outlook 2010 auch mal eine Weile im aktiven Dienst gehabt. Allerdings habe ich mich damit nie wirklich anfreunden können. Thunderbird ist performanter und in Verbindung mit Lightning wesentlich „offener“, was die Kompatiblität mit externen Systemen angeht. Daher hab ich Outlook wieder relativ schnell abdanken lassen.

    Der große Trend zum Abo-Vertrieb haben wir ja Adobe zu verdanken. Die haben mit der Creative Suite den ersten Schritt gemacht. Microsoft war mit Office 365 zwar schon vor Adobe im Abo-Metier, allerdings kann man neben der Abo-Variante immer noch den normalen Kaufprozess wählen. Die CS6er Version von Adobe gibt es ja seit CC nicht mehr. Wie auch immer, ist ja auch egal. Jedenfalls springen da immer mehr auf. Ob es Vorteile bringt? Klar! In Deinem Fall sicherlich. Das zeigt ja schon die Rechnung, die Du aufgestellt hast. Wenn man für den Preis immer die aktuellste Version von der Software mit fünf Geräte nutzen kann, warum nicht. Aber in meinem Fall bin ich der einzige Anwender von Software dieser Art. Ich bin mit meiner 2010er Professional Plus Version zufrieden. Die konnte ich im Rahmen des Home Use-Programms durch die Firma für schlappe 13 Euro ergattern. Solange es keine bahnbrechenden Neuerungen oder Funktionen gibt, sehe ich keinen großen Grund zu wechseln. Irgendwann einmal vielleicht.

    Ah, das Lieblingsthema: Die Cloud. Tatsächlich hängt bei mir schon seit einiger Zeit ein Artikel zum Thema Cloud im Review. Ich glaube, da werde ich mal dran weiterarbeiten. Du bist Schuld daran!!!!!!! (Danke, sonst wäre der wohl länger am einstauben gewesen! 😉 ).

    Ich habe bestimmt was vergessen, aber bevor jetzt wieder was schief geht, kommt der gute, alte STRG+A, STRG+C-Griff zum Einsatz, bevor ich auf den Knopf drücke.

    Mit nachbarschaftlichen Grüßen,
    Max

    • Ja, Thunderbird habe ich auch ewige Zeiten benutzt.. Aber der Bequemlichkeit halber setze ich wie gesagt mittlerweile einfach mehr oder weniger erfolgreich auf den Onlineclient von Google.. Performance ist bei Outlook auch so eine Sache, da hast du Recht. Gefühlt irgendwie vollgestopft und ineffizient. Teils zu lange Wartezeiten beim Ordnerwechsel – kann aber auch an der Exchange-Anbindung liegen, aber okay – auf der Arbeit habe ich keine Wahl 😉
      Ich bin eigentlich eher der Fan vom Abo-Modell, insofern es sich für mich rentiert und das tut es hier wie gesagt. Wenn du für dich das super Angebot durch die Arbeit nutzen kannst, perfekt für dich. Ich werde gleich noch ein zusätzliches Rechenbeispiel nachreichen, mir ist gerade noch etwas dazu eingefallen..
      Thema Cloud ist wirklich so eine heiße Sache.. Bin auf deinen Beitrag gespannt!

      Mit Dank fürs Feedback und Grüßen vom Fast-Nachbar zurück an dich 😉

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