Logitech G700

Letztes Jahr im Mai habe ich mir eine neue Maus gegönnt, da die alte Revoltec FightMouse Elite ausgedient hat. Sie „starb“ an dem Doppelklicksyndrom..

Gut – wurde Zeit für etwas neues. Länger habe ich verschiedene Foren und Fachseiten durchforstet, nach Testberichten und Erfahrungen mit verschiedenen Mäusen – vorzugsweise wollte ich ein Gerät von Roccat. Jedoch wieder in den Genuss einer kabellosen Maus zu kommen, wie mit der G700 und positiven Berichten von mehreren Freunden und Beiträgen im Internet war mir die G700 einen Versuch wert. Glücklicherweise hatte ich noch einen 20 € Geschenkgutschein im nicht weit entfernten roten Elektronikhandel, weshalb ich die Maus dann schlussendlich dort gekauft hatte.

Definitives Fazit vorab: Geniale Maus, vollkommen zufrieden – für Gaming und auch fürs Arbeiten am PC

Quelle: http://www.ingame.de/files/2010/07/logitech-g700-foto-1.jpg
Quelle: http://www.ingame.de/files/2010/07/logitech-g700-foto-1.jpg

Zu den Funktionen gibt es hauptsächlich mal die Eckdaten:

  • 5700 dpi („Gaming“) Laser
  • 4 Wege Mausrad
  • Knopf (ja, keine Taste) fürs Entsperren vom Mausrad, dass dann ohne Widerstand durchläuft
  • 3 Zusatztasten oben, links vorne am Rand
  • 1 Zusatztaste mittig hinter dem Mausrad
  • 4 Zusatztasten im Daumenbereich

Macht insgesamt 8 Zusatztasten, die mittlerweile Gott sei Dank über die Logitech Gaming Software mit Makros gefüttert werden können. Bis vor kurzem ging das nur über den Treiber für Business-Mäuse „SetPoint“..
Um die Maus passend für jede Situation einstellen zu können, können bis zu 5 Profile hinterlegt werden, für die je andere Makros und DPI-Stufen sowie Übertragungsrate (bis zu 1000 Hz) vergeben werden können.

Angetrieben wird die Maus mit einem Ni-HM Akku (AA) mit 1,2 Volt. Der, der im Lieferumfang enthalten ist, liefert laut Beschriftung „min. 2000 mAh“) der anfangs eine ganze Zeit lang hält – ich musste glaube ich nur etwa alle eineinhalb Wochen aufladen. Leider fängt dieser mittlerweile (nach über eineinhalb Jahren) zu schwächeln an – aber Ersatz ist ja auch nicht das Problem.
Die Verbindung wird über einen kleinen Logitech-Stick aufgebaut, der zu meiner Überraschung erst nach einigen Metern das Signal verliert.

Verzögerung beim Zocken kann ich wirklich nicht feststellen. Bei keinem Spiel hatte ich bisher das Gefühl, dass die Maus zu langsam reagiert, man merkt überhaupt nichts davon, dass die Maus kein Kabel hat.
Für alle, die dennoch gern mit Kabel zocken / arbeiten noch eines: Man muss die Maus nicht kabellos verwenden. Wenn man das Ladekabel ansteckt funktioniert die Maus auch ohne Funkadapter.

Ermüdungserscheinungen nach anderthalb Jahren:

  • linke Maustaste klickt teilweise doppelt, manchmal gar nicht
  • Mausrad scrollt teilweise von alleine bzw. ist sehr empfindlich auf Erschütterungen / Bewegungen am Tisch etc.
  • Taste G10 hat keinen mechanischen Widerstand mehr > bekomme keine Rückmeldung mehr, ob die Taste wirklich gedrückt wurde. Funktioniert jedoch trotzdem noch.

About MrFreakYu

Freak, Nerd und ab und zu bloggt er was. Beruflicher Fachidiot - äh, Fachinformatiker. Die viel coolere Bezeichnung der IHK ist "Computer Science Expert - Subject Area: System Integration". Tätig als Netzwerk- und Systemadministrator hat er viel zu wenig Zeit zum Bloggen.

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